„Woran arbeitest du grad´?“, „An meiner Bräune!“ – Warum der Workaholic-Wahnsinn albern ist

„Ich hab´ soooo viele Projekte“, prahlt Bodo und nippt nervös an seiner Rhabarberschorle. Alkohol kann er heute Abend nicht trinken, schließlich muss er nach unserem Treffen noch einen Song abmischen. Seit fünf Jahren war er nicht mehr im Urlaub. Stattdessen nahm er jeden Produktionsauftrag an, belieferte Plattenfirmen mit schlimmen Schlagern, ließ keine Networking-Gelegenheit aus und ging anstelle von Groupies primär mit ProTools ins Bett. Weiterlesen